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GIRO – 26.05.2016 - 29.05.2016 Die Deutsche Alpenstrasse – eine Panoramatour entlang der bayerischen Alpen

 

Am 26.05.2016 begann für 18 Radsportler des RSDD die große Tour. Christian, der Fahrer des Begleitfahrzeuges sowie die Hundedame Leni vervollständigten den Tross.
Für einige langjährige Mitglieder war es nach 11 Jahren ein Revival, für die Meisten jedoch war es eine neue Radltour, die mit satten Alpenwiesen, sanftem Hügelland, steilen Berggipfeln, grünen Wäldern, romantischen Tälern und glitzernden Seen viel Abwechslung versprach.
Mit dem Zug ging es von Dinkelscherben über Augsburg nach Lindau. Am Hafen, mit dem Wahrzeichen dem bayerischen Löwen, startete die erste Etappe. Schon nach wenigen Kilometern erreichten wir in Lochau die 5,7 km lange sehr steile Auffahrt zum Pfänder. Während des Hochpedalierens wurden wir bei Sonne satt mit einem herrlichen Blick auf den Bodensee belohnt. Weiter ging es größtenteils wellenartig auf kleinen asphaltierten Wanderwegen durch ein wunderschönes Bergidyll nach Scheidegg. Unser etwas verspätetes Mittagessen nahmen wir in Hittisau in einem Biergarten zu uns. Gut gestärkt durchstreiften wir anschließend das wunderschöne Rohrmoostal und gelangten schließlich über Obermaiselstein nach Sonthofen und zu unserem am Berg gelegenen Hotel in Bad Hindelang. Dort wurden wir von unserer Gruppe I mit Tourguide Hermann Zott herzlich empfangen. Sie fuhren von Dinkelscherben aus direkt zu unserem ersten Etappenziel.
Der zweite Tag versprach von den Höhenmetern etwas weniger anstrengend zu werden, trotzdem begann die Tour gleich mit einem nicht allzu steilen Anstieg zum Oberjoch. Durchs Thannheimer Tal, am Haldensee vorbei, den Gaichtpass hinunter, radelten wir nach Reutte.
Kurze Zeit später erreichten wir den Plansee, wo Christian bereits auf uns wartete und für die Brotzeit schon alles vorbereitet hatte.
Bei strahlendem Sonnenschein tankten wir neue Energie für die Weiterfahrt. Trotz vorangekündigten Straßensperrungen konnten wir die Planseestrecke bis nach Oberammergau problemlos absolvieren und da wir gut in der Zeit lagen, genehmigten wir uns in Unterammergau noch eine kurze Kaffeepause. Über Saulgau, Richtung Murnau erreichten wir am Abend schließlich unser nächstes Etappenziel – Kochel am See.
Bisher hatte es Petrus gut mit uns gemeint, doch der dritte Tag begann vor dem Frühstück mit einem Gewitter und somit verzögerte sich die Abfahrt etwas. Wir hatten aber Glück, der Himmel schloss pünktlich zum Start seine Tore und so konnten wir trocken den Kesselberg hochpedalieren und den Walchensee passieren. In Wallgau setzten wir unsere Tour entlang der Isar auf der Mautstrasse nach Vorderriss fort.
Nach einer Pause im legendären Gasthaus Post, wo schon Ludwig Thoma speiste, ging es über den Sylvenstein Speicher nach Kreuth und Rottach Egern. Leider kamen wir kurz vor unserem dritten Etappenziel, dem Spitzingsee, in einen heftigen Gewitterregen und mussten auf einer Hütte zwangsweise bei Kaffee und Kuchen eine Pause einlegen.
Der vierte und letzte Tag des Giros begann wieder mit Sonne und einer schnellen Abfahrt vom Spitzingsattel. Unten verabschiedeten wir unsere Gruppe I mit Hermann Zott, die sich wieder auf den direkten Heimweg nach Dinkelscherben machte. Wir fuhren weiter auf der Deutschen Alpenstrasse in Richtung Bayerisch Zell, wo wir kurz danach den Sudelfeldpass mit 1123 m erklommen.
Weiter nach Oberaudorf – Niederndorf- Durchholzen nach Reit im Winkl zur Mittagspause. Das letzte Stück von Ruhpolding nach Bad Reichenhall war wieder ein landschaftliches Highlight. Schöne lange Abfahrten belohnten die Rennradler am Ende des viertägigen Ausfluges.
Kurz vor der Heimreise, am Bahnhof von Bad Reichenhall, bedankten sich alle Teilnehmer bei den Zuständigen für die tolle Organisation, das hohe Engagement und den reibungslosen Ablauf. Alle waren froh darüber, dass die Tour ohne Stürze oder Unfälle abgelaufen ist und wir größtenteils schönes Wetter hatten.
Es war ein tolles Erlebnis gemeinsam die Alpenstrasse mit 438 km und 5932 Höhenmetern geschafft zu haben.
Ein herzliches Dankeschön gilt natürlich auch Christian, dem Begleitfahrzeugfahrer, der immer rechtzeitig vor Ort war, uns bestens versorgte und den Gepäcktransport übernahm.

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