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Mountainbike Lechquellen 17. - 19.6.2016

Am Freitag früh trafen sich die 8 enthusiastischen Biker Sabine & Anton, Tine & Dieter, Toni, Max, Sabine und Tina beim Schluxenwirt in Pinswang. Trotz strömendem Regen scheute niemand den Weg. Alle Regensachen am Leib, erreichten wir nach ca. einer halben Stunde Reutte, von wo es mit dem Bus nach Steeg ging. Bevor wir losradeln durften, wurde ein gängiges Gruppenritual durchgeführt: Der Bike-Check. Für mich als Gruppenneuling eher ungewöhnlich, denn ich dachte bisher, dass es ausreicht, mein Bike vom Bikehändler meines Vertrauens regelmäßig durchchecken zu lassen. Nachdem festgestellt wurde, dass alle Bikes einsatzbereit sind, hieß es dann endlich aufsteigen und losradeln. Der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört – und wir erreichten Lech bei herrlichem Sonnenschein pünktlich zur Mittagszeit. Bei Pizza & Pasta konnten wir dann die Teilnehmer der Tour de Suisse anfeuern, die auf Durchreise in Lech gewesen sind.
Gut gestärkt nahmen wir dann die Schlussetappe in Angriff: mit Sonne und einem wunderschönen Bergpanorama führte uns der Weg hinauf zur Freiburger Hütte. Hier oben auf knapp 2.000 m erwartete uns Neuschnee vom Feinsten – hätten wir mal die Ski mitgenommen! Leicht frierend musste zum „Blitzlicht“ angetreten werden. Der von mir erwartete Fototermin stellte sich als Feedback-Runde heraus und es wurde auf den Tag zurückgeblickt. Anschließend ließen wir nach einer heißen Dusche den Abend bei einem köstlichen Abendessen und durststillendem Bier ausklingen.

Am nächsten Morgen rollten wir wieder bergab. Nach einigen Höhenmetern bogen wir auf einen Trail ab, der zunächst von den meisten Teilnehmern nur schiebend bewältigt werden konnte, dann aber zunehmend fahrbar wurde und Spaß bereitet hat. Leider war Sabine etwas zu mutig und ein Stein wurde ihr zum Verhängnis. Mit einer tiefen Fleischwunde, die genäht werden musste, war leider für sie die Tour hier beendet. An dieser Stelle gute Besserung an Sabine!
Nach einem stärkenden Mittagessen in Warth teilte sich die Gruppe. Für die Einen ging es krankheitsbedingt entlang des Lech-Reutte-Radwegs größtenteils bergab ins Hotel nach Elbigenalp. Der andere Teil der Gruppe nahm nach einem weiteren Anstieg noch einen genussvollen Trail mit.
Einen schönen Abschluss fand der Tag beim Abendessen im Gasthaus Geierwally. Nebenbei lernten wir die Geschichte der berühmten Heimatfigur kennen.

Der Sonntag erwartete uns mit Dauerregen. So hieß es nur noch schnell zurück zum Auto nach Pinswang und die letzten etwa 55 km durchradeln. Nach etwa 3 Stunden wurde klitschnass der Schluxenwirt erreicht. Hier ein großes Dankeschön an Esther, die mich im Auto mitgenommen hat, so dass mir die Regentour mit meiner Erkältung erspart geblieben ist.

FAZIT: meine erste Tour mit euch hat mir großen Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere Touren – und am Bike-Check werde ich arbeiten!

Tina Zander

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