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RSDD Radsport Dinkelscherben e.V. veranstaltet viertägigen Highlander Giro

16 Teilnehmer, eingeteilt in zwei  unterschiedlich schnell fahrende Teams, starteten am 31.5.2018 gemeinsam in Dinkelscherben. Praktisch für die Radlerinnen und Radler war der perfekt organisierte Gepäcktransport zu den drei verschieden Unterkünften im mitfahrenden Kombi, mit Brotzeitverpflegung und Getränken.

Motiviert rollen die Rennradler in südlicher Richtung über Mindelheim, Obergünzburg, durchs hügelige Voralpenland nach Sulzberg und Sonthofen, nach Fischen im Allgäu. Dort stärkten sich, trotzt Gewitter im Anmarsch, nicht alle, aber einige noch bei Kaffee und Kuchen. Die 11 km mit teilweise 16% Steigung am Riedbergpass (1400m) forderten nach 120 km bereits zurückgelegter Strecke, die müden Radlerbeine. Als alle die Berghütte in Grasgehren erreicht hatten, gewitterte und regnete es heftig. Es gab leckeres Essen. Geschlafen wurde in Mehrbettzimmern mit Stockbetten. 

Am Freitag waren die ersten Kilometer flotte Abfahrten nach Hittisau im Bregenzer Wald. Die Tour führte die Rennradler nach Bezau und Melau. Von dort nur noch stetig steil bergauf bis nach Damüls.  Dort wählte Team Hermann die Strecke über das Faschinajoch, Team Dieter die Fahrt über das Furkajoch (1700m) nach Rankweil im Rheintal. Das nächsten Etappenziel war geschafft. Dort thront die malerische Wallfahrtskirche über dem Ort. Das Abendessen genießen die Sportler aus Dinkelscherben, nach gefahrenen 90 km und 1700 hm im liebevoll gestalteten Garten des Hotel Mohren. 

Am 3. Tag, bei strahlendem Sonnenschein, saßen die RSDDler schon um 8 Uhr auf dem Rad. Die Königsetappe stand an. 133 km und 2300 hm war der Plan. Die Route führte  ins Klostertal zum Arlbergpass. Auch durch einen Speichenbruch lies sich Lothar nicht beirren und radelte  weiter. In  Stuben angelangt, ging es steil bergauf zur Arlbergpasshöhe. Nun führte die Reise weiter über den Flexenpass (1773m) nach Lech am Arlberg. Die langen Galerien und Tunnels forderten volle Konzentration. Ab Warth rauschte es stetig bergab durch das wunderschöne Lechtal mit den majestätischen Gipfeln und den malerischen Dörfern. Team Herrmann zweigte in Stanzach ins Namlostal ab und fuhr noch eine kleine Ehrenrunde. Team Dieter, radelte direkt nach  Reutte und auf der Fernpass Straße hinauf zum Hotel Klause am Fuße der Burgruine Ehrenberg. Schöne Zimmer und ein leckeres Abendessen im Salzstadel waren die Belohnung für die Strapazen.

Sonntag, 3. Juni, strahlender Sonnenschein. Die Heimfahrt über Reutte, das Vilsertal nach Pfronten. Weiter berauf, bergab auf den unzähligen Hügeln im Allgäu nach Rückholz und Lengenwang. Der Blick auf den Auerberg und die sich immer weiter entfernenden Alpen war ein Genuss. In Wiedergeltingen war der letzte Boxenstopp bei einem Weißbier.

Auf bekannten Straßen radelten die Gruppen durch die Stauden zurück nach Dinkelscherben direkt zum Cafe Kindler als schönen Ausklang.

Geschafft! 500 km 6000 hm.  Alle 13 Radler und 3 Radlerinnen, die Autobegleitung Laura und Leni der Hund,  wieder heil und unfallfrei am Ziel. Manch netten neuen Freund gefunden, was will man mehr. Schön wars, bis bald beim nächsten Abenteuer.

 

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